Braunkohlenbriketts

Braunkohlenbriketts aus dem Lausitzer und Rheinischen Revier. 

Braunkohlebriketts werden aus getrockneter Feinkohle ohne Verwendung von Bindemitteln und Zuschlagstoffen
in Strangpressen hergestellt.  

Die in Deutschland produzierten Braunkohlenbriketts unterliegen einer strengen Kontrolle durch akkreditierte Prüfflaboratorien. 

Geliefert werden Braunkohlenbriketts in loser, gepackter oder gebündelter Form. 

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Heizen mit Holz der Umwelt zuliebe

Wer mit Holz heizt, heizt seiner Wohnung, aber nicht dem Klima ein. Der nachwachsende Rohstoff Holz hat eine
große Zukunft. Als Energieträger eingesetzt macht er unabhängiger von Erdöl und Heizgas. 

Holzheizungen tragen dazu bei, die Emission von fossilem Kohlendioxyd zu verringern und den Treibhauseffekt einzudämmen.     

Grund ist, dass bei der Verbrennung von Holz nur soviel CO2 freigesetzt wird, wie das Holz vorher aufgenommen hat.
Es verbrennt CO2 neutral! Das entspricht im Übrigen der gleiche Menge CO2, die sonst bei der Verrottung des Holzes im Wald freigesetzt würde. 

Wenn das nicht gute Gründe für den Brennstoff Holz sind…
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Richtig heizen vermeidet Ärger, spart Geld und schont die Umwelt!

Beschwerden entnervter Nachbarn beim Umweltamt wegen Rauch- und Geruchsbelästigungen durch Ihre
Feuerstätte müssen wirklich nicht sein. Denn die zur Belästigung führende „dicke Luft“ ist überwiegend auf
unsachgemäßen Betrieb sowie der Luftführung einfacher Kamin-/Ofenkonstruktionen zurück zu führen.        
 

Es gibt einige einfache Grundregeln für den Betrieb einer Einzelfeuerstätte:         

1. Sie muss den technischen Anforderungen der BimSchV entsprechen
2. Befolgen Sie die Hinweise in der Betriebsanleitung der Feuerstätte.
3. Verwenden Sie nur den Brennstoff, der für die Feuerstätte zugelassen ist.
4. Geben Sie nur die in der Betriebsanleitung angegebene Menge Brennstoff in den Brennraum.
5. Feuer braucht für die schadstoffarme Verbrennung ausreichend Verbrennungsluft. Entweder durch eine
    automatische Verbrennungsluftregelung oder per Handschieber.
6. Schließen Sie die Verbrennungsluftzufuhr erst dann, wenn das Feuer ausgebrannt ist.
 

 Eine gute Verbrennung erkennt man daran, dass die Abgasfahne aus dem Schornstein nicht sichtbar ist.  

 

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Die Brennstoffe: Vielseitig und bedarfsgerecht

Kachelöfen, Kamine und Kaminöfen bieten den Vorteil, dass sie mit der Auswahl ihrer „Nahrung“ nicht wählerisch
sind. Das heißt: Mit dem entsprechenden Heizeinsatz passen sie sich problemlos Ihren individuellen Wünschen und
den örtlichen Gegebenheiten an.
Aus Gründen des Umwelt- und Klimaschutzes dürfen jedoch nur Brennstoffe verfeuert werden, die in der ersten
Verordnung zur Durchführung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BimSchV) genannt sind wie:        

· Naturbelassenes, stückiges Holz einschließlich anhaftender Rinde
· Holzpresslinge oder -pellets
· Heizöl / Erdgas
· Braunkohlebrikett 

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Der Heizwert von Holz

Jeder weiß, „Wasser brennt nicht“. Diese Erkenntnis gilt auch für nasses oder feuchtes Holz. Der Wassergehalt des
Holzes beeinflusst den Heizwert und damit unmittelbar den Nutzungsgrad einer Holzfeuerung. Unter Heizwert
versteht man die bei der Verbrennung von 1kg Holz freigesetzte Wärmemenge, gemessen in kWh/kg.        

Je höher der Wassergehalt im Holz ist, umso geringer ist der Heizwert! Das bedeutet: 

· Verlust wertvoller Wärmeenergie
· Gefahr der aggressiven Kondenswasserbildung im Schornstein 
· Mehrverbrauch von Brennholz 

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So entsteht aus Holz Energie

Die Verbrennung fester Brennstoffe wie Holz oder Braunkohlebriketts gliedert sich in fünf Phasen:  

1. Trocknung
2. Zündung
3. Pyrolyse (Entgasung)
4. Vergasung des festen Koksrückstands 
5. Verbrennung der Ent- und Vergasungsprodukte 

Die Dynamik der Holzverbrennung wird wesentlich von 4 Faktoren beeinflusst: 

· dem Feuchtegehalt des Holzes: je geringer die Restfeuchte,desto kürzer ist die Phase der Zündung und Trocknung und desto höher der Heizwert.
· der Wärmezufuhr. Zur Trocknung und Zündung der Holzscheite sind Zündhilfen (Würfel, Holzspäne o.ä.) erforderlich. Sie sorgen für die nötige Grundglut.
· der Beschaffenheit des Brennraumes: Die Heiztechnik muss so konstruiert sein, dass Holz bei 700 bis 1.000 °C Umgebungstemperatur nahezu 
  rückstandslos verbrennen kann. 
· Eine vollständige Verbrennung zeichnet sich durch einen hohen Wirkungsgrad und geringe Schadstoffemissionen aus. 

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Frisch geschlagenes Holz…

muss lang genug gelagert werden. Der richtige Trocknungsgrad wird durch gedeckte, luftige Lagerung im Freien erreicht.
Zur besseren Trocknung empfiehlt es sich, Stämme zu spalten.          

Hier einige Anhaltswerte:          

· Tanne, Pappel – 1 Jahr
· Linde, Weide, Erle, Kiefer, Birke – 1,5 Jahre 
· Buche, Esche, Obstbäume – 2 Jahre 
· Eiche – 2,5 Jahre 

Verwendungsreif als Brennstoff im Kamin- oder Kachelofen ist das gelagerte Holz, wenn es nur noch einen Wassergehalt von 15-20% bezogen auf das
Volumen hat. Im Zweifel empfiehlt sich eine Messung der Holzfeuchte mit einem Holzfeuchte Messgerät.

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Richtig Feuer machen

Holz verbrennt am Besten auf dem Boden eines ausschamottierten Feuerraums. Sollte ein Rost vorhanden sein, ist die Abregelung der Primärluftzuführung durch den Rost notwendig. Nur wenn Holz im eigenen Glutbett liegt, werden die hohen Temperaturen erreicht, die für einen schadstoffarmen Betrieb bei gleichzeitig optimaler Energieausbeute notwendig sind. Bedenken Sie: Das Holz erhitzt, entgast und diese Gase verbrennen und liefern damit Heizenergie.   

 Anheizen Schritt für Schritt:

Anheizphase

Für das Anheizen benötigen Sie Anfeuerholz. Dafür eignet sich sehr gut fein gespaltenes Tannen oder Fichtenholz. Erhältlich auch im Brennstoffhandel als extra trockene Sackware. Es gilt so schnell wie möglich den Ofen auf „Temperatur“ zu bringen! 

 
Anheizen mit folgendem Ablauf: 

1. Auf den Schamotteboden- es darf auch ruhig noch etwas Asche
    im Ofenliegen – zwei bis 3 Stück Kaminholz auflegen. Darauf
    eine „HandvollAnzündholz“. Zwei Anzündhilfen in das An-
    machholz. 
2. Luftschieber voll öffnen. Der Ofen benötigt für den 
    Verbrennungsstart die maximale Luftmenge. 
3. Anzündhilfe entfachen. 
4 .Brennraum schließen. 

Zünden Sie das Holz ruhig von Oben an und lassen die Flamme nach
unten durchbrennen. Dadurch kommt der Brennraum sehr rasch auf Betriebstemperatur.    

 

Brandphase

Jetzt sollte das Anfeuerholz mit langer gelber Flamme abbrennen. 

Sobald ausreichend Grundglut entstanden ist, können größere Scheite nachgelegt werden.         

  
Fortheizen Schritt für Schritt:

1. Immer nur die vom Hersteller des Ofens angegebene Holzmenge auf die
    Grundglut geben. Dabei die Mindestmenge bei Öfen mit großer
    Glasscheibe  beachten. 
2. Der Verbrennungsprozess sollte mit ruhiger langer gelber
    Flamme ablaufen. 
3. Gegebenenfalls muss die Luftzufuhr gegenüber der Starteinstellung des
    Ofens geändert werden.         

Übrigens kann ein Holzbrandofen statt mit Stückholz auch mit Holzbriketts befeuert werden.  

 
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Ausbrandphase

Auch in der Ausbrandphase darf die Luftzufuhr nichtvollständig gedrosselt werden. Sonst besteht die Gefahr dass sich Schwellgas oder Kohlenmonoxid bildet. Eine gute Verbrennung in der  Ausbrandphase erkennt man wiederum an der langen gelben Flamme.           

 

das Endprodukt

Die Asche bringt es an den Tag, ob Sie umwelt-schonend und  emissionsmindernd gefeuert haben. Dies können Sie an der Farbe der Asche erkennen. Ist sie fein und weiß, war die Verbrennung sauber. Ist die Asche dunkel und grob, ist das Holz unvollständig verbrannt.           

         
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Kein Feuer ohne Schornstein

Sie haben jetzt Ihren Ofen voll im Griff und genießen dessen Wärme. Dann denken Sie bitte gelegentlich auch an Ihren Schornstein – auch er benötigt Ihre Aufmerksamkeit und muss regelmäßig gewartet werden. 
Im Schornstein kann bei mangelhafter Verbrennung gefährlicher Glanzruß entstehen. Diese lackähnliche Schicht setzt
sich im Schornstein ab, wenn Holz mit zu niedriger Temperatur und zu wenig Sauerstoff verbrennt.
Weitere Ursache können in einem nicht optimalen Kaminzug liegen oder wenn zu feuchtes Holz verbrannt wird.
Der Schornstein wird dann nicht warm genug, und unverbrannte Holzgase, Schwebstoffe und Wasserdampf kondensieren
an seiner Innenwand. Neben der Versottung des Schornsteins hat Glanzruß eine weitere fatale Eigenschaft: Er kann
entzünden und so zu verhängnisvollen Schornsteinbränden führen.